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Die Lemnos (Limnos) insel, Griechenland - Urlaub, Ferrien auf der
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Die Lemnos (Limnos) insel ist gut fuer urlaub (ferrien). Es gibt viele
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besuchen sind myrina (kastro), Myrina, kontias, nea koutali, moudros,
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Die Landschaft von Lemnos ist ziemlich flach. Niedrige Hugel mit trockenen Buschen bedeckt und kleine Felder, die heute kaum noch bebaut werden. Steile Kuste und lange
Sandstrande wie avlonas, romeikos gialos, plati, thanos, tourkikos gialos, ai
giannis usw.. Der Ubergang von der einen Ebene zur anderen erscheint dem menschlichen Auge harmonisch.
Hauptstadt der Insel ist Myrina. Myrina war der Name der Frau von Thoantas. Thoantas war der erste Konig der Insel. Bis 1950 wurde Myrina Kastro (Festung) genannt. Die alteren nennen sie auch Chora.
Unter der Festung und gegenuber dem Berg von Athos, befindet sich eine Gegend, die man Romeikos Gialos (Griechischer Strand) nennt. Irgendwo hier stand im Altertum die Statue einer Kuh, aus wei?em Stein oder aus Bronze gemacht. Sophokles erwahnt diese Statue in der einzigen erretteten Zeile seines Dramas “Lemniades“, das total verloren ist. Da steht: Berg Athos uberschattet den Rucken der Kuh auf Limnos. Man sagt, dass heutzutage, jeden 2.Juni, Berg Athos seinen Schatten wirft.
Entlang der Kuste stehen die Hauser der Aristokraten von Lemnos, alle in der zweiten Halfte des vorigen Jahrhunderts gebaut. Die gehoren den Abkommlingen der jenigen Einwohner, die nach der misslungenen Belagerung von Orlof, die Insel verlassen haben, weil sie Angst vor den Turken hatten. Sie sind nach Agypten
Gegangen und sind dort reich geworden. Sie besa?en unter anderem uber 300 Handelsschiffe. Sie schopften auch weiter aus dem fruchtbaren Land auf der Insel. Die Residenzen sind das Ergebnis des Geldtransfers aus Agypten.
Im Archaologischen Museum, einem neulich renovierten Gebaude in Romeikos Gialos, stehen Altertumer, welche die Griechischen und Italienischen Archaologen nachgegraben haben, sowie Altertumer aus der benachbarten Insel Imvros.
Hier war einst die Turkische Kommandatur zu Hause. Im Jahre 1904 kam der Deutsche Archaologe Friedrich zur Insel. In der Turkischen Kommandatur, sagte er, herrschten “Ruhe und typische turkische Gleichgultigkeit“. Die Ordnungshuter empfingen die Gaste mit Kaffee und Zigaretten.
Die erste Ausstellung des Museums fand 1951 statt. Die Renovierung des Museums und die Wiederausstellung der Altertumer, im Jahre 1993, waren sehr erfolgreich. Die beweglichen Altertumer sind in schonen Raumen ausgestellt, mit Zeitordnung von den neolithischen zu den romischen Jahre. Fur jeden Gegenstand gibt es Anschauungsmaterial sowie Aufsichtsbilder und Photos der Insel, so das der Besucher verstehen kann wo jeder Gegenstand gefunden wurde. Museumsfuhrer stehen fur mehr Informationen bereit.
Am Romeikos Gialos stehen ebenfalls die Residenz des Erzbischofts. Ein sehr eindrucksvolles Gebaude, das einst dem Griechen Antonis Antoniades gehorte und in Agypten lebte. Im Jahre 1911 hat er das Gebaude dem Erzbischof von Lemnos angeboten. Heute befindet sich hier das einzige kirchliche Museum der Insel, in Myrina und anderen Dorfern, ausgestattet mit vielen Ikonen und Zimelien aus Kirchen.
Ein gro?er Tag fur Lemnos war der 8te Oktober 1912, Tag ihrer Befreiung von den Turken. Am Romeikos Gialos kam das Panzerschiff “Averof“ an. Kapitan war Pavlos Kountouriotis. Die Einwohner beschutteten die Soldaten mit Blumen, der Erzbischof hielt einen Dankgottesdienst und die griechische Flagge wurde in die Hohe gehoben. Die Insel war frei.
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Straende
Von hier kann man auch Petassos sehen, ein kleines Kap, das mit dem ehelichen Pech von Hephastus in Verbindung steht. Aphrodite, Gottin der Liebe und der Schonheit, hatte gegen den Willen, den hasslichen und lahmen Hephastus geheiratet. Aber sehr schnell hat sie einen Liebhaber gefunden und zwar Aris, Gott des Krieges. Die Frauen der Insel haben dieses Liebesverhaltnis an Hephastus verraten. Aphrodite strafte die Frauen. Ihre Strafe war, dass ihre Korper schlecht riechen. Ihre Manner wollten ihre Frauen nicht und fanden Konkubinaten aus Thrazien. Die Frauen fuhlten sich sehr beleidigt. Sie machten ihre Manner betrunken und sturzten sie von Kap Petassos. Petassos bedeutet den Platz, an dem was weggeworfen wird. Spater wurde ein Dorf dort gegrundet. Es wurde, zur Erinnerung an dieser Untat, Antrofonion (Mord der Manner) genannt, das heutige Antroni.
Einige Zeit spater kam das Schiff “Argo“ an. Die Argonauten sind an Land gegangen und haben die Frauen alleine, ohne Manner, gefunden. Sie sind einige Zeit auf der Insel geblieben. Einige Monate spater kamen die Kinder zur Welt und das Leben auf der Insel fand wieder seinen normalen Rhythmus.
An der anderen Seite der Stadt, nach dem Hafen, befindet sich der sogenannte “Turkische Gialos“ (Turkische Kuste). In fruheren Zeiten standen hier die niedrigen Hauser der armen Turken und ihr Friedhof. Hier haben sich spater Fluchtlinge von der Gegend Madytos in Propontis eingerichtet und diese Nachbarschaft wurde Nea Madytos genannt.
Ein anderes Stadtviertel ist Tsas. Tsas hei?t, in der russischen Sprach, Wartturm. Es wurde so genannt in Erinnerung der Verteidigung der Stadt von Prinz Orlof. Der Hafen ist das wirtschaftliche Zentrum der Insel. Schiffe, geladen mit Handelswaren und Fischerboote, kommen hier an. Der Hafendamm steht hier seit Anfang des 19ten Jh. Der kleine Hafen mit dem Fliesenfu?boden scheint venezianisch zu sein. Man kann es nicht ausschlie?en das es einst hier Schiffszeughauser gab. Im Hafen befinden sich auch die einzigen Denkmale von der Zeit der turkischen Herrschaft: Der eindrucksvolle Eingang zu einem turkischen Bad und eine Springquelle, im Jahre 1771 gebaut, die neulich renoviert wurde. Die arabische Beschriftung besagt, dass die Herkunft aller Dinge im Wasser sei.
Vom Hafen beginnt die Marktstra?e. Die Stra?e ist mit Platten belegt. Links und rechts stehen die Geschafte. Hier war einst der zentrale Markt aber heute werden die Geschafte in andere Platze versetzt, wo man Zugang mit dem Auto hat. Im Markt steht eine kleine Kirche, im Jahre 1988 gebaut. Am 9ten September 1939 geriet das Kino, eine alte holzerne Moschee, in Brand. 63 Menschen starben. Zu ihrem Andenken wurde diese kleine Kirche gebaut.
Die Kathedrale der Stadt hei?t Agia Triada und wurde im Jahre 1724 gebaut. Die Turken haben sie im Jahre 1770 niedergesturzt. Sie haben den orthodoxen Bischof Ioakim auf der Holzbrucke, die damals vor der Kirche stand, aufgehangt und weitere 300 Vorsteher niedergemetzelt. Im Jahre 1835 wurde die Kirche neu gebaut. Ihr Altargelander ist ein sehr schones Schnitzwerk. Alle Strande von Myrina sind sauber. Beide, Tourkikos und Romeikos Gialos, wie auch Richa Nera, sind mit blauen Flaggen gekennzeichnet.
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Die Gegend Platis ist ein Vorort Myrinas. Viele Myrinaer bauen hier ihre Hauser, weil Platis sehr schone Strande hat. Der Name Platis kommt zum ersten Mal in einer goldenen Bulle von 1335 vor, wonach sie dem Filothei Kloster auf Athos uberlassen wurde. Die Turken nannten diese Gegend Pasalimani (Hafen des Pascha). Von hier, sagt man, ist eine Nacht des Jahres 1912, heimlich, der letzte Turke Kommandant der Insel geflohen.
Der beste Strand der Insel ist am Dorf Thanos, wegen des klaren Wassers. Das Dorf bekam den Namen seines Grunders, der aus Arkadien stammte. Die ruinenhafte Kirche von St. Konstantinopel. Am Eingang des Dorfes stehen zwei eindrucksvolle Waschhauser mit den Namen Faraga und Megalakkos.
Unterwegs nach Kontia findet man den Strand von Nevgati oder Simata, wie er anders genannt wird. Hier gab es einst byzantische Siedlungen und Klosterbesitzungen. Heute stehen hier nur eine Liebfrauenkirche, im Felsen gebaut, mit den Namen Kakaviotissa.
Kontias ist heute ein kleines Dorf. Man sagt, das hier einst zwei Landesbesitzer aus Peloponnes lebten. Der eine hie? Kondeas und der andere Chandreas. Das Dorf wurde Kontias, nach Kondeas, und der Fluss Chandrias, nach Chandreas, genannt. Kontias ist ein sehr schones Dorf mit Steinhausern, welche einst zu reichen Kapitanen gehorten. Am Ausgang von Kontias, unterwegs nach Tsimandria, sieht man eine Allee von Eukalypten und Planeten.
Die Gegend Tsimandria, kommt mit den Namen Simandria, im Jahre 1569, vor. Man sagt, dass die Gegend einst dem Kaiser von Byzant, Ioannis Tsimiskis, gehorte. In der Gegend kann man die Ruinen von Ftheri sehen, die einst Klosterbesitzung war. Tsimandria war das erste Dorf von Lemnos, das 1912 befreit wurde. Dort landeten Manner unter Kountouriotis und erhoben die griechische Flagge auf der Brucke in der Nahe der Schule.
In Portianou lagerte die Armee der Allianz im Jahre 1915. Hier hatte Winston Churchill sein Hauptquartier eingerichtet um die Operation der Allianz in Kallipolis zu leiten. Das Haus, wo er damals lebte, wurde neulich renoviert. Man findet dort, heute noch, den Armstuhl in dem er an seinen Schreibtisch sa?. Au?erhalb des Dorfes sind die Toten der Operation in Kallipolis begraben. Seit einigen Jahren befindet sich hier das einzige volkskundliche Museum der Insel.
Im Dorf Afggariones gab es gro?e Klosterbesitzungen. Im Jahre 1968 wurde das Hochaltar des Klosters der “Verklarung Christi“ renoviert. Im selben Jahr wurden Fremdenzimmer gebaut, wo Pilger von allen Orten wohnen konnen.
Noch ein Dorf ist Pedino. In einer goldenen Bulle von 1393 wird es auch Pisperagos genannt. Es war eines der Dorfer der Insel, denen einst Segelschiffe gehorten. Es wurde vom Erdbeben in 1968 zerstort. Das Dorf wurde in der Gegend von Nea Koutali neu gebaut. In den letzen Jahren aber werden die Hauser des zerstorten Dorfes renoviert und bewohnt.
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Nea Koutali ist ein Fluchtlingsdorf. Es wurde 1926 gegrundet, als sich 351 Einwohner der Insel Koutali in Propontis einrichteten. Sie waren Schwammfischer in ihrer Heimat und das haben sie auch hier gemacht. Ihr Landsmann, Panagis Koutalianos, ist am Ende des vorigen Jahrhunderts als Ringkampfer beruhmt geworden.
Kallithea bietet einen herrlichen Ausblick. Man sieht die ganze Bucht von Mydros und die ringsherumliegenden Dorfer. Das Dorf wurde einst Sarpi oder Sarpin genannt. Hier funktionierte, im Jahre 1873, eine der ersten Schulen der Insel.
Kaspakas ist eines der altesten Dorfer der Insel. Es wurde Ende des 11ten oder Anfang des 12ten Jh. von Kaspakas, Admiral der byzantinischen Flotte gegrundet. Man sagt, das Alexios Mourtzouflos, Kaiser von Byzanz zur Zeit der Kreuzfahrten, verjagt von Venezianern und Franken, hierher geflohen ist. Die Strande des Dorfes, Ai Giannis und Karvounolakkos sind sehr bekannt. Unterwegs von Kaspakas nach Kornos findet man die kleine Kirche des Hg. Georgios. Die ganze Umgebung war einst Klosterbesitzung.
Das Dorf Kornos war ebenfalls Klosterbesitzung. Es war ein ziemlich reiches Dorf. Die meisten Besitzer der schonen Hauser in Romeikos Gialos stammen aus diesem Dorf. Dem Dorf Kornos und der Gemeinde von Myrina gehoren die Kurbader von Therma. Diese Kursbader funktionieren schon seit 1415.
Das Dorf Sardes, eines der altesten auf der Insel, ist gebirgig und ziemlich abgeschieden. Seine Steinhauser sind kennzeichnend der Architektur von Lemnos. Sie haben einen kleinen Hof mit einer Steinmauer ringsum, zwei Stocke und au?erhalb des Hauses eine Steintreppe, die zum ersten Stock fuhrt.
Das Dorf Dafni wurde einst Sverdia genannt. Hier steht eine Kirche, Agioi Anargiroi genannt. Sie wurde im Jahre 1856 gebaut, als das Heiligenbild in einer Krypte gefunden wurde. Man sagt, das dieses Heiligenbild wundertatig ist. Der Uberlieferung zufolge ist das reichliche Vorhanden von Wasser dem Heiligen Athanassios, dem Grunder der Kloster auf Athos, zu verdanken, der im Vorbeigehen mit seinem Stock auf das Gestein klopfte, woraus dann Wasser sprudelte.
Das nachste Dorf hei?t Katalakkos und ist an einer steilen Bergseite gebaut. Im 13ten Jh. wurde es Karapotamos genannt. Hier wurde im Jahre 1856 die Kirche des Hg. Modestos gebaut. Er ist der Schutzheilige der Viehzuchter. An seinem Festtag, am 18ten Dezember kamen alle Viehzuchter von Lemnos zu dieser Kirche. Die Viehzuchter wurden “Kechagiades“ genannt. Sie trugen Pumphosen und Mutzen und tanzten die lokalen Tanze, “Kechagiadiko“ und “Patma“ genannt.
Der Strand von Gomati ist einer der gro?ten der Insel. In der Gegend gab es schon vom 14ten Jh. viele, kleine Siedlungen und zwei Klosterbesitzungen. Bis 1928 lebte hier noch ein Monch.
Der Strand von Papia, im Osten, ist eine fischreiche Gegend.
Es lebte einst auf der Insel ein Konig, der zwei Sohne hatte. Eines Tages beschloss er die Insel zu teilen. Jeder Sohn wurde einen Teil bekommen. Er wollte aber gerecht teilen. Und so machte er folgenden Vorschlag: Seine Sohne wurden, bei Tagesanbruch, von den zwei entgegengesetzten Seiten der Insel, Plaka und Myrina, zu wandern beginnen. Dort wo sie sich treffen, wurde er die Insel teilen. Sie trafen sich dort wo sich heute die Gegend Hg. Dimitrios befindet. Der jenige aber, der von Plaka das Wandern begonnen hat, hat nicht auf den Tagesanbruch gewartet, sondern ist fruher losgegangen. Sein Bruder nannte ihn Lera (Schuft) und seitdem hei?t auch das Dorf Lera. Hier lebten bevor der Befreiung der Insel nur Turken. Nach der Befreiung der Insel und der Austauschung der Populationen, kamen hierher 556 Fluchtlinge aus Reis Dere, in Tsesme, Kleinasien. Sie nannten ihr Dorf Agios Dimitrios.
In ihrer Heimat waren sie Weingartner und das taten sie auch hier. Sie bearbeiteten Muskattrauben von welchen die gro?e Menge des Weins von Lemnos entsteht.
Ebenfalls waren sie sehr gute Musiker.
Das Dorf Livadochori wird in einer goldenen Bulle von 1355 erwahnt. Weil es in der Mitte eines gro?en Flachlandes steht, hat es sich sehr schnell entwickelt. In der Nahe befindet sich das Kloster des Hg. Pavlos. Der Sitz des Erzbischofs von Lemnos war temporar, zwischen 1390-1447, hier versetzt worden. Dem Kloster gehorte eine Feldflache von 30.000 Ar, die fruchtbarsten Felder der Insel. Konstantinos Paleologos hat das Kloster den Einwohnern uberlassen. Das Einkommen des Klosters war gro? und die Einwohner konnten es fur kirchliche Zwecke und Ausbildungszwecke gebrauchen.
Karpasi ist ein ziemlich neues Dorf. Im Jahre 1901 wurde hier die Kirche von Hg. Pachomios gebaut.
In der Mitte einer gro?en und fruchtbaren Feldflache befindet sich das Dorf Atsiki, eines der reichsten und altesten auf der Insel. Im Jahre 1860 fand im Agaischen Meer die letzte Piratische Operation statt. Hauptperson und Opfer war der Pirat Psiroukis aus dem Dorf Atsiki. Der Pirat und seine Kameraden plunderten das Dorf Portianou. Mit ihrer Beute beladen, kehrten sie zu ihrem Dorf zuruck. Aber unterwegs trafen sie eine turkische Patrouille. Es folgte eine Schlagerei und Psiroukis wurde getotet.
Heute ist Propouli das kleinste Dorf der Insel. Man sagt, dass seine Einwohner, freiwillig, ihre Eigentumer zum Kloster Simonopetra gaben damit sie nicht in den Handen der Turken gerieten. Danach haben die meisten das Dorf verlassen.
Das Dorf Varos ist auf einen niedrigen Hugel gebaut, wo man noch die Ruinen von Windmuhlen sehen kann. Man sagt, das einst das Dorf an Pest leidete. Eine Frau sah, in ihrem Traum, einen Mann, der zu ihr sagte, sie sollte das Dorf mit einem Faden umkreisen. So wurde sie das Dorf von der Pest retten. Die Frau fragte, wer er war. Er gab keine Antwort. Es sagte nur, dass er am nachsten Tag, hinter der Kirchentur, auf sie warten wurde. Die Frau ging am nachsten Tag zur Kirche und fand, hinter der Tur, das Bild des Hg. Charalambos. Seitdem, am Festtag des Heiligen, umkreisen die Madchen das Dorf mit einem Faden.
Eines der altesten und reichsten Dorfer ist Repanidi. Es wird schon im Jahre 1285 erwahnt. Im Flachland, dort wo einst ein Wald war, stehen heute nur einige Eichelbaume. Die Eicheln waren eine handelsfahige Ware und die Einwohner verfugten einst Segelschiffe fur ihren Transport. Um 1840 wurde die alteste Kirche des Dorfes gebaut. Hier funktionierte eine der ersten Schulen der Insel. Im Jahre 1824 wurde eine Windmuhle als Schule benutzt, danach bis 1875 eine Topferwerkstatt. Im Jahre 1875 wurde schlie?lich eine Schule gebaut. Am Eingang des Dorfes gebaut. Am Eingang des Dorfes kann man die beruhmten Kruge sehen. Diese sind gro?e Topfer in vulkanischer Erde gegraben. Sie gehoren zu bestimmten Familien, die sie zur Lagerung von Wein und Getreide benutzen.
Im Dorf Hg. Ypatius lebten einst Turken und Griechen zusammen, aber heute ist es unbewohnt. Hier stand die gro?e Moschee der Insel. Vor 1858 wurde die Kirche des Hg. Athanassios gebaut. Sie ist wegen ihres Altargelanders bekannt, ein Prachtexemplar der Malerkunst von Lemnos.
Eines der gro?ten Dorfer der Insel ist Kontopouli. Wegen seiner fruchtbaren Erde, hat es sich sehr schnell entwickelt. Die Deutschen haben es zwischen 1941-1944 zerstort, aber trotzdem bewahrt es noch etwas von seinen vorigen Glanz. Im Jahre 1948 war hier der beruhmte Griechische Dichter Giannis Ritsos verbannt.
Man sagt, dass Frau Kalli eine der gro?ten Besitzerin in der Gegend war. Ihre Diener haben das Dorf Kalliopi gegrundet. Kallis Sarkophag aus Marmor ist in der Umzaunung des heiligen Friedhofs eingemauert. Im Jahre 1869 wurde die Kirche des Hg. Georgios gebaut. An seinem Festtag finden Pferderennen statt.
Die Reiter reiten auf Pferden ohne Sattel. Der Sieger rennt dreimal um die Kirche, nimmt seinen Preis vom Priester am Eingang der Kirche ein und zundet eine Kerze an. Der Preis ist ein rotes Band mit einer Medaille.

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Ostlich von Kalliopi befindet sich die Bucht von Keros. Entlang des Strandes gibt es Sandhugel und das Wasser ist nicht tief. Zwischen dem Dorf und der Bucht befindet sich ein kleiner See, Chortarolimni genannt. Im Winter sammelt sich hier das Regenwasser und Schwarme von Vogeln nehmen hier Zuflucht.
Im Jahre 1886 haben einige Familien das Dorf Hg. Ypatios verlassen und haben sich in Panagia eingerichtet. Ein Jahr fruher wurde die Liebfrauenkirche gebaut. Am Kap Sotiras herrscht meistens Windstille und es lohnt sich dort schwimmen zu gehen.
Plaka ist ebenfalls ein neues Dorf, im 19ten Jh. gegrundet. Nordostlich des Dorfes befindet sich die Halbinsel des Ai Giannis. Hier war einst das Dorf Vriokastro oder Paleokastro. In den Riff von Mythones ist eine antike Stadt versunken. Man kann die Ruinen der Hauser und die mit Platten belegte Stra?en sehr klar sehen. Pavsanias sagt, dass dies die homerische Stadt Chrisi ist. Dort, hei?t es, hat eine Schlange Philoktetes, Held des trojanischen Krieges, gebissen. Der Held wurde mit dem wundertatigen Schlamm, von der Gegend Roussounia, geheilt. Dieser Schlamm war sehr gut gegen Huftschmerzen und Rheumatismus.
Die christliche Uberlieferung besagt, dass die Wurzel des Baumes, neben der Kirche des Hg. Charalambos, vom Meer kam und dass die das Bild des Heiligen trug. Obwohl die Wurzel vom Meer bespult wird, verfault sie nicht. Von dieser Wurzel quellt Weihwasser.
Von der Bucht des Mydros kann man das Dorf Lichni sehen, welches im 18ten Jh. gegrundet wurde.
Das Dorf Romanou wird zum ersten mal am Ende des 18ten Jh. erwahnt. Es ist wegen seines grauschwarzen Granits bekannt geworden. Die meisten Hauser der Insel sind aus diesem Granit gebaut. Am Eingang des Dorfes steht eine Weihwasserquelle, die im Jahre 1849 renoviert wurde. Die Kirche der Geburt Christi wurde etwas spater, im Jahre 1830, gebaut. Die Heiligenbilder der Kirche hat der bekannte Maler Evstratios Chaimentes gemalt. Au?erhalb des Dorfes steht die Kirche des Hg. Konstantinos, die ein sehr eindrucksvolles Altargelander aus Stein hat. Hierhin stromen am 21.Mai Pilger aus der ganzen Insel, um den Heiligen Ehren zu erweisen. Das Dorf Moudros ist heute noch das Handelszentrum der ostlichen Lemnos. Im Jahre 1355 war Moudros eine kleine Siedlung und im Jahr 1380 gehorte es dem Kloster von Vatopedio. Im 18ten Jh. hatte es zwei Burgen gegeben. Heute stehen dort zwei Kirchen, die eine, der Taxiarchen, im Jahre 1370 gebaut und die andere, der Evangelistria, im Jahre 1904 gebaut. Moudros spielt eine gro?e Rolle wegen seines Hafens. Dieser ist einer der besten Naturhafen im Mittelmeer. Der Hafen von Moudros ist von nordlichen Winden beschutzt und schiffbar von gro?en Panzerschiffen. Deswegen ist Moudros von gro?er strategischer Bedeutung. Wahrend der balkanischen Kriege war Moudros Flottenstutzpunkt. Zwischen 1914-1916 war er Flottenstutzpunkt der Allianz fur die Operationen von Kallipolis und Dardanellia. Damals ankerten in der Bucht bis zu 500 Schiffe und in der Gegend lagerten bis zu 30.000 Soldaten. Au?erhalb von Moudros befindet sich der Friedhof der Verbundeten. Hier sind die Toten des ersten Weltkrieges begraben.
Das Dorf Kaminia existiert seit 1346. Die Gegend ist bekannt wegen ihrer Antiqualitaten: Die prahistorische Siedlung der Poliochni, die im Fels gehauten Graber und naturlich die beruhmte Saule von Kaminia. Diese ist eine Platte aus Tuffstein. Man hat sie in der kleinen Kirche des Hg. Alexandros gefunden.
Diese Steinplatte hat Konflikte zwischen den Archaologen, Linguisten und Philologen gebracht. Sie schildert eine Krieger der einen Spie? halt. Sie hat zwei Inschriften, im griechischen Alphabet geschrieben, welche aber heute eine bis heute unbekannte Sprache ergeben. Das Dorf produziert einen einzigartigen Anissamen, der notwendig zur Destillation des Ouzo ist.
Ein sehr entferntes und sehr altes Dorf ist Agia Sofia. Es wird schon im Jahre 1303 erwahnt. In der Gegend stehen Ruinen von Windmuhlen. Die Kirche des Dorfes wurde im Jahre 1912 gebaut, ist aber vom Erdbeben im Jahre 1968 zerstort worden. Der Uberlieferung zufolge erschien die Heilige Sophia ofters, im wei?en Gewand um Erfreuliches anzukundigen, oder im Schwarzen um Boses anzusagen.
Das Dorf Fissini ist ziemlich neu, erst im vorigen Jahrhundert gebaut. Man findet aber in der Gegend Ruinen von mittelalterlichen Gebauden. Au?erhalb des Dorfes befindet sich die Kirche des Hg. Sozon, Schutzheiligen der Insel.
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Sein Festtag ist am 7ten September.
Ein sehr altes Dorf ist die entfernte Skandali. Im Jahre 1321wurde es auch Skandalou genannt. Sie produziert den besten Honig auf der Insel.
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